Archiv der Kategorie ‘Allgemein‘
Lange unterschätzt wurde der Einfluß des Kopfes, des Gehirns, unserer Stimmungen und Vorstellungen auf Gesundheit und Krankheit. Wie schon der Volksmund weiß z.B. ist Lachen/Fröhlichkeit tatsächlich gesund.
Lachen bewegt nicht nur viele Muskeln, was an sich schon gesund ist, sondern wirkt auch direkt im Gehirn, es werden bestimmte Botenstoffe (Neurotransmitter) vermehr produziert, das wirkt stimmungsaufhellend und schmerstillend und regt zudem die Selbstheilungskräfte an, fördert den Blutfluß und erhöht die Zahl der Antikörper im Blut.
Aber auch unsere Stimmungen und Vorstellungen beeinflußen das Imunsysten, z..b. durch Visualisierung nach dr. O. C. Simonton bei Krebsleiden, steigt die Zahl der körpereigenen Killerzellen zur Tumorbekämpfung. Auch Vertrauen in die Therapie und Genesung soll messbar das Imunsystem stärken, während Grübeln die Genesung behindert. Nicht nur bei Krebs, auch bei Multipler Sklerose hat sich der Zugang über den Kopf (hier Visualisierung) bewährt
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Bei dem riesigen Angebot und Werbung für Nahrungsergänzungsmittel, Vitamin - und Mineralstoffpräparate auf der einen Seite und Nachrichten wie “Lebensgefährliche Vitaminpillen? “fragt sich der Verbraucher und / oder Kranke: “Ersetzt die Brausetablette am Morgen die gesunde Ernährung?” bzw. ” “Bringen mich meine Vitamine um?” Man ist dankbar, wenn man zu dem Thema mal eine weniger aufgeregte, fundierte Meinung hört.
In seinem Artikel : Was ist gesund, wann wirds gefährlich? geht K.H. Krumwiede in der Fachzeitschrift MW-Fortschritte der Medizin” darauf ein:
Zusammengefaßt: allgemein ist die Einnahme zusätzlicher Vitamine unnötig, nur für bestimmte Risikogruppen wie Schwangere, Säuglinge und ältere Menschen kann die Gabe von Vitaminen sinnvoll sein. und - auch Vitamine, gerade in hohen Dosen können unerwünschte Nebenwirkungen haben! Bis zur Förderung von Krebs! Lesen Sie selbst:
Quellen / Links:
K.H. Krumwiede: Was ist gesund, wann wirds gefährlich?(PDF)
24. Oktober 2009 | Allgemein
Viel Ausehen und Aufregung um die Sendung “Heilung unerwünscht?” in der ARD.
Die Frage ist, ob skandalöserweise ein wirkungsvolles, aber billiges Mittel durch Ärzte und “Pharmamafia” unterdrückt wird, oder ob hier eine geschickte Marketingkampagne für ein Buch und ein Mittel läuft. Wer sich selbst ein Bild machen will, sehe sich im INTERNET bzw. im Fernsehen die Sendung noch einmal an(s.u.)
Von der FAZ zur Süddeutschen und von einschlägigen Blogs ganz zu schweigen reicht die Welle der Empörung und Diskussion ”Regividerm - ein Krimi um eine Creme?” fragt etwa das Psoriasis-netz.de.
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Am 19.September findet bundesweit der “Tag der geistigen Fitness” statt. An diesem Tag gibt es zahlreiche Veranstaltungen zum Ganzheitlichen Gedächtnistraining. Veranstalter ist der Bundesverband Gedächtnistraining e.V. (http://www.bvgt.de ), Veranstaltungsort in Berlin ist das Forum Steglitz in der Schloßstraße.
(Gastbeitrag)
Ich selbst bin ausgebildete Gedächtnistrainerin in Berlin. Von Anfang an hat mich der ganzheitliche
Ansatz fasziniert. Ganzheitliches Gedächtnistraining bedeutet, dass alle Sinne, Körper, Geist und Seele, angesprochen werden. Denn nur so kann das Gedächtnis am effektivsten trainiert werden.
Verschiedene Übungen sollen die Leistungen des Gehirns steigern, ganz ohne Stress. Denn Stress kann Denkblockaden auslösen und dadurch die Gedächtnisleistung beeinträchtigen. (mehr…)
15. Juni 2009 | Allgemein
In der “Sprechstunde” am 16.06.2009 10:10 Uhr des Deutschlandfunk geht (ging) es um Bluthochdruck - hören Sie rein!
Gefahr für Herz, Nieren und Gehirn - Bluthochdruck
Studiogast:
Prof. Heribert Schunkert, Direktor der Medizinischen Klinik, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck
Moderation: Martin Winkelhe
Das Interview gibt es für einige Zeit als Audio on Demand (MP3/Flash) - Kurze Inhaltsangabe und Link unter:
Schwerpunktthema Bluthochdruck: Gefahr für Herz, Nieren und Gehirn
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sprechstunde/982499/
Sie können Fragen stellen unter:
Hörertel.: 00800.44644464
Hörerfax: 00800.44644465
sprechstunde@dradio.de
29. April 2009 | Allgemein
Eine weitere Auswirkung der Wirtschaftskrise betrifft nun auch die Augenoptiker in Deutschland. Das erste Quartal bescherte ihnen einen Umsatzeinbruch von 4 Prozent. Was erst einmal nach wenig klingt zeigt sich an konkreteren Zahlen besser. In den letzten drei Jahren verzichteten 1,2 Millionen Menschen auf einen Brillenkauf. Zurück zu führen vermutlich auf mehrere Faktoren aber wer schon einmal eine Brille ersetzen musste, weiß wie schwer der Griff zum Geld fällt. Wenn die alte kaputt, nicht mehr richtig eingestellt oder einfach altbacken ist, muss eine neue her, und die sollte nach Möglichkeit nicht aussehen wie zu Uromas Zeiten. Schick und modisch sollte sie sein und diesen Luxus-Wunsch lässt sich ein Optiker teuer bezahlen. In Zeiten der Krise überlegt man es sich schon zweimal ob das gute alte Stück nicht noch ein weiteres Jahr zu ertragen ist.
Ein Umstieg auf Kontaktlinsen kann hier jedoch Erleichterung für Geldbörse und Aussehen gleichermaßen bringen, denn günstige Preise lassen sich heute sehr leicht mit dem Kontaktlinsen Preisvergleich finden. Zusätzliche Abwechslung birgt die Möglichkeit farbige Kontaktlinsen mit oder ohne Stärke bestellen zu können.
Spart den Weg zum Optiker nicht, denn er sollte noch immer die Einstellung vornehmen, doch ein zusätzlicher Kontaktlinsen Preisvergleich schont das Konto und die Laufschuhe
Umstrittene Vorsorge II: Prostata Krebs wird versucht in einem frühen Stadium mittels PSA Test (Bluttest) zu erkennen. Das wird in vielen Ländern zur Vorsorge empfohlen. Zwei ganz neue Studien verstärken den Zweifel am Sinn dieser Vorsorgemaßnahme.
Im sehr angesehen “The New England Journal of Medicine” sind in der aktuellen Ausgabe gleich zwei Studien zur Effektivität von Reihenuntersuchungen (Screening) zur Vorsorge bei Prostatakrebs erschienen. Es bestätigt sich da sinngemäß, was in “Wir leben gefährlich” bereits festgestellt wurde: Vorsorge bringt im Ganzen nichts, nur mit viel Glück im Einzelfall. Der Preis ist allerdings hoch: Verunsicherung und Fehldiagnosen. (mehr…)
21. April 2009 | Allgemein, Krebs
Eine schwierige Woche für gesundheitsbewußte Menschen ist angebrochen. Gleich beide großen Magazine, SPIEGEL und FOCUS sorgen sich bereits auf dem Titel in großer Schrift um die Gesundheit:”Risiko Vorsorge” und “Tödliches Blutfett Cholesterin” lauten die Schlagzeilen der Titelgeschichten. Da konnte auch der STERN nicht aussen vor bleiben und legt nach mit “Den Schmerz besiegen”. Was ist los?
Vorsorge: Mit guten Argumenten - wie ich finde- kommen im Spiegel (17/2009) Kritiker der um sich greifenden flächendeckenden Vorsorgeuntersuchungen zu Worte. Kurz gesagt geht es darum, dass bei Patienten - aber auch bei Ärzten - der (statistische) Nutzen der Vorsorgeuntersuchungen meist weit überschätzt wird. Und der Nutzen wird selten gegen die Risiken wie Fehldiagnosen, Kunstfehler und deren Folgen abgewogen.
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Frauen leben länger - trotzdem bedeutet das nicht, dass sie nicht besser medizinisch versorgt werden könnten.
Die Medizin hat sich bislang hauptsächlich am Mann und am männlichen Körper orientiert. “Hormonpapst” Johannes Huber stellt nun in seinem neuen Buch “Die Gesundheit der Frau. Warum Frauen länger leben” fest, dass die spezifischen Eigenschaften der Frauen in der männlich orientierten Medizin zu wenig berücksichtigt werden, obwohl sie länger leben.
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Zahnseide - zahnärzlich wärmstens empfohlen gegen Karies und Zahnfleischerkrankungen ist wahrscheinlich völlig wirkungslos, zumindest im Guten.
Wer qäult sich wie ich jeden Tag ein- bis zweimal mit Zahnseide rum und spuckt dabei selbst nach jahrelangem Üben ab und zu noch Blut? Umsonst geblutet mit großer Wahrscheinlichkeit. Denn anders, als es die meisten Patienten vermuten, gibt es “zur Wirksamkeit von Zahnseide bei Erwachsenen und zur Vorbeugung anderer Probleme wie Zahnfleischerkrankungen keine Studien”, laut Kölner Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG). So ein ausführlicher Artikel in der aktuellen Ausgabe von feminin & fit (2/2009).
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Hautkrebs tritt zunehmend in Tätowierungen auf, besonders auffällig bei jüngeren Menschen. Zufall oder nicht? Sind Tatoos ein zusätzlicher Risikofaktor an Hautkrebs zu erkranken? Ein Freispruch zweiter Klasse.
Verschiedene Arten von Hautkrebs, darunter der Basalzellenkrebs (ältere Bezeichnung: Basaliom; auch: weißer Hautkrebs) der verbreitetste Hautkrebs, und das Melanom (der gefürchtete schwarze Hautkrebs) stehen im Verdacht durch Tatoos hervorgerufen oder begünstigt zu werden.
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Sauna ist mit der Wellnesswelle noch populärer geworden, als sie es zuvor schon war. Man weiß inzwischen vieles überdie Wirkungen der Sauna auf Herz und Kreislauf - aber die Wirkung auf die Haut ist erst kürzlich zum ersten Mal systematisch untersucht worden. Es sieht gut aus.
Die reinigende Wirkung des Schwitzens sind wahrscheinlich schon seit Urzeiten bekannt. Schon Griechen, Römer und Perser nutztensie in Ritualen und Medizin. Seit über 2500 Jahren gehört der Besuch einer Sauna in Skandinavien und Russland zum (guten) Leben. Bei den nordamerikanischen Indianern spielt(e) Sauna z.B. als Schwitzhütte eine wichtige Rolle im sozialen Leben und bei rituellen Waschungen. Über die zumeist posivtiven Wirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem und die Immunabwehr gibt es zahlreiche Untersuchungen. Bei den Wirkungen auf die Haut sah die Sache bislang anders aus, es gab nicht viel.
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Klostermedizin ist in den letzten Jahren wieder ein Begriff geworden. Was ist dran?
Wie bei manch anderen, lange Zeit vergessenen,
wenn nicht verlachten traditionellen Heilwegen stellt sich auch hier heraus, “es ist was dran” - wenn man sich denn die Mühe macht und genauer hinschaut. Genau dies tut z.B. die “Forschergruppe Klostermedizin” ein Projekt des Instituts für Geschichte der Medizin der Universität Würzburg und des Arzneimittelherstellers Abtei.
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Gerade bei Bandscheibenvorfall wird viel zu oft und mit zweifelhaftem Erfolg operiert. Es gibt neue, bessere Methoden.
Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit geworden. Ein sehr verbreitetes Mittel in schwierigen Fällen ist bis jetzt die offene Operation. Leider eine wenig Erfolg versprechende Methode. Nach vielen internationalen Studien wird dabei fast jeder fünfte operierte Patient nicht geheilt. Die Alternative zur offenen Operation
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Ob sie der Weisheit letzter Schluss ist, ist eine andere Frage, aber nützlich ist sie sicher, die von “Bild” veröffentlichte Punkte-Liste der gesunden und ungesunden Lebensmittel.
Die Liste gibt für eine Reihe von derzeit gut 100 beliebten Lebensmitteln einen Ernährungs-Gesundheitsfaktor zwischen 1 und 100 an. Das neue ist, dass an einer einzigen Zahl zu sehen ist, wie gesund oder ungesund ein Lebensmittel ist - nicht mehr getrennt in Fettgehalt, Zuckergehalt, Kohlenhydrate, Vitamine usw. Das fließt alles in diesem einen Faktor zusammen.
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