Vorsicht (Nasen-) Nebenhöhlenentzündung
23. Januar 2008 | Allgemein
Vom Schnupfen zur Nasennebenhöhlenentzündung ist es manchmal nur ein kurzer Weg. Kieferhöhlenentzündung und Stirnhöhlenentzündung sind häufige Fälle.
Die Sinusitis, wie sie lateinisch heißt, in ihren verschiedenen Formen entsteht oft in Folge eines Schnupfens. Kann der Schleim aus den Nebenhöhlen nicht abfließen ( aus verschiedenen Gründen) bildet er Nährboden für Bakterien und Viren. Hauptsymptom sind Kopfschmerzen, die sich beim Bücken oder festem Auftreten verstärken.
Als Hilfe zuhause sind Dampfbäder, überhaupt anfeuchten der (Heizungs-) Luft und Rotlicht sowie viel Flüssigkeit nützlich, da so der Schleim verflüssigt wird und besser anfließen kann. Bei einem länger anhaltenden Schnupfen insbesondere mit gelblich-grünem Schleim oder Fieber sollte man einen Arzt aufsuchen. Denn aus einer nicht ausgeheilten akuten Nebenhöhlenentzündung kann sich eine chronische Erkrankung entwickeln, was auf jeden Fall vermieden werden sollte. Kurzfristig kann man Nasensprays oder Nasentropfen anwenden. Von der längeren Anwendung rezeptfreier Nasensprays oder Nasentropfen raten Fachleute im allgemeinen ab, da sie dann eventuell mehr schaden als nützen.
Quellen:
Berliner Zeitung: Nährboden für Bakterien
Wikipedia: Sinusitis
