Rückenschmerzen: “Ope ade” - neue Behandlungsmethoden
30. November 2008 | Allgemein, Rückenschmerzen
Gerade bei Bandscheibenvorfall wird viel zu oft und mit zweifelhaftem Erfolg operiert. Es gibt neue, bessere Methoden.
Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit geworden. Ein sehr verbreitetes Mittel in schwierigen Fällen ist bis jetzt die offene Operation. Leider eine wenig Erfolg versprechende Methode. Nach vielen internationalen Studien wird dabei fast jeder fünfte operierte Patient nicht geheilt. Die Alternative zur offenen Operation
ist z.B. die minimal-invasive Behandlung (Behandlung mit besonders wenig äußerer und innerer Verletzung). Die “sogenannte interventionelle Schmerztherapie, bei der mit Hilfe eines flexiblen Katheters direkt in den Raum, wo die lädierte Bandscheibe sitzt, hineingegangen wird, ist zunächst einer offenen Operation vorzuziehen” stellt das Deutschlandradio in einer ausführlicheren Darstellung fest. Dabei wird meist in erster Linie der entzündete und angeschwollene Nerv und nicht die rausgedrückte Bandscheibe als solche. Denn denn der Nerv macht die Schmerzen.
Nebenbei, Röntgen bringt bei der Diagnose von Rückenschmerzen nichts - vornehmer ausgedrückt: “Es gibt keine Korrelation zwischen Befund und Schmerz.” Â
Allerdings, nach der erfolgreichen Behandlung ist noch nicht alles getan, man sollte auch selbst etwas tun. Regelmäßiger Sport zur Festigung der Rückenmuskulatur sind nicht nur hilfreich, sondern eigentlich Pflicht.
Quellen / Links:

Am 22. Januar 2009 um 05:36 Uhr
Die Mutter von einem Freund von mir steht auch grade vor der entscheidung und versucht es erst mal mit Kortison. Hat auch üble Rückenschmerzen und kann so gut wie nix machen