Lob des Fastens
7. März 2008 | Ernährung / Diät, gesund und attraktiv bleiben
Nicht nur in der Fastenzeit - Fasten als Heilfasten sollte jeder Gesunde einmal ausprobieren. Was aber ist Fasten? Oder was ist es nicht? Vor allem Fasten ist nicht Hungern und Fasten ist nicht “noch eine” Wunder-Diät.
“Technisch” gesehen ist Fasten zunächst einmal Verzicht auf feste Nahrung. Im einzelnen gibt es dann durchaus verschiedene Arten zu fasten: klassisches Heilfasten nach Buchinger, Saftfasten bei dem es täglich Gemüse- und Obstsäfte gibt, strenges Fasten nur mit Wasser und Tee, F.X. Mayr Kur usw.
Was also sind die möglichen positiven Wirkungen des Fastens?
- Darmentlastung (”Der Schlüssel zur Gesundheit liegt im Darm”)
- Blutdruck sinkt
- Cholesterinspiegel sinkt
- Entzündungen gehen zurück
- Schlacken werden abgebaut
“Nebenbei” werden auch die (schlechten?) Essgewohnheiten gestoppt. Dadurch wird dann nach dem “Fastenbrechen” ein Neustart mit besseren Essgewohnheiten viel einfacher. Die Sinne werden geschärft und das Essen schmeckt einfach besser nach dem Fasten. Zu den überraschensten Erfahrungen des Fastens zählt zweifelsohne, dass nach spätestens drei Tagen der Hunger einfach weg ist. Ich habe einmal 12 Tage unter ärztlicher Aufsicht gefastet und war völlig überrascht, dass ich in dieser Zeit völlig ohne Probleme an jeder Konditorei vorbeigehen konnte. Ich konnte die Auslagen bewundern, aber sie führten mich nicht in Versuchung.
Aber die Psyche profitiert auch sonst - nach einigen Tagen produziert das Gehirn verstärkt das Glückshormon Serotonin - eine gute Voraussetzung die Seele mal baumeln zu lassen.
Fasten in dieser Art ist nicht unbedingt das beste Mittel um abzunehmen, sondern vor allem eine Selbsterfahrung mit günstigen gesundheitlichen “Nebenwirkungen”.
Wer es einmal probieren möchte - fragen Sie einen Arzt oder Heilpraktiker, der Erfahrung mit dem Fasten hat und machen Sie sich vorher ein wenig schlau durch Lektüre.
