Pestizide - die (explosive) Mischung machts
29. Oktober 2008 | Ernährung / Diät, Getränke
“Spritzgifte heiß aufgegossen”: bedenkliche Chemiecoctails umgehen die gesetzlichen Grenzwerte.
“Eins von den 20 Bieren gestern war schlecht” sagt der Betrunkene am Morgen mit dickem Kopf. Mit einer ähnlich “cleveren” Logik wird in der chemischen konventionellen Landwirtschaft mancherorts vorgegangen. Allerdings ist es der Verbraucher, der den “dicken Kopf” nachher hat - wenn es denn dabei bleibt: “Dieses Spritzmittel liegt unter dem Grenzwert - und die 20 anderen auch..” Ein Witz? Schön wärs.
Bis zu 23 verschiedene Spritzgifte waren bei Tests in einem Tee nachweisbar. ntv berichtet über Tee Tests der Zeitschrift Ökotest und berichtet über eine legale, aber skandalöse Praktik:
Für Pestizide in Lebensmitteln gibt es gesetzliche Höchstmengen. Viele Produzenten schaffen es, ihre Produkte gesetzeskonform herzustellen indem sie statt eines Pestizids verschiedene Mittel spritzen und zwar alle so, dass die Rückstandsmengen unterhalb der jeweiligen Grenzwerte bleiben. Was diese Stoffe im Verbund im Körper anrichten, ist bislang überhaupt noch nicht geklärt. Ganz abgesehen davon: Man trinkt ja nicht nur belasteten Tee, sondern isst auch Obst und Gemüse, das Rückstände von Pestiziden enthält. So kommt am Ende eine ordentliche Menge an Chemikalien zusammen, die der Körper verkraften muss.
Es wäre zu schön um wahr zu sein, wenn die Praktik nur bei Tees zu finden wäre. Wohl bekomms!Â
Quellen / Links:

Am 24. November 2008 um 15:18 Uhr
Vergessen wir nicht: Zu den Pestiziden in der Nahrung “gesellen” sich noch giftige Ausdünstungen aus Möbeln und Kleidung, Emissionen aus Abgasen von Fahrzeugen und Kraftwerken, Feinstäube aus den verschiedensten Quellen und last but not least: Elekrosmog bzw. Strahlung aus dem Elektrobereich. Wohl bekomm´s!