Schlauer essen
4. Januar 2009 | Ernährung / Diät, gesund und attraktiv bleiben
Wer schlau isst, wird schlauer. Das vermuten Gehirnforscher und Ernährungswissenschaftler.
“Wir essen um gesund zu sein - nicht um zu geniessen” sagte der alte Zen-Meister und schlürfte genüsslich seine Miso-Suppe. Wenn es stimmt, was jetzt z.B. im Spiegel an neuen Erkenntnissen zu lesen ist, wird es bald heissen: “Wir essen um gesund zu sein und um klüger und cleverer zu werden”. Aufmerksamkeitsstörungen, Demenz, Rechtschreibschwäche und auch Schizophrenie -
all das geht Studien zufolge mit einem Mangel an Omega-3-Fettsäuren einher, die besonders in Fisch enthalten ist. Kurkuma-Gewürz (Curcumin) gegen Alzheimer, Blaubeeren für die Konzentration. “Viele von uns unterschätzen den Einfluss, den das Essen auf das Gehirn haben kann.” wird James Joseph von der Tufts University zitiert. Er empfiehlt z. B. Polyphenole (= z.B. Beeren) als gute Nervennahrung. Eine Esstherapie gegen Gehirnschwund ist in Planung.
Sogar die Hirngesundheit ganzer Nationen wird von den Ernährungsgewohnheiten seiner Einwohner geprägt. In Deutschland und anderen westlichen Staaten ist der Konsum von Omega-3-Fettsäuren in den vergangenen hundert Jahren dramatisch zurückgegangen - während die Rate von Depressionen auf ein höheres Niveau gestiegen ist. Nicht so in Japan, wo roher Fisch das Nationalgericht ist: Dort ist krankhafte Trübsal bis heute selten.
S.o.
Quellen / Links:
Der Spiegel 52/2008: Dünger fürs Gehirn
