Osteoporose - Acht Tipps für 2008 gegen den Knochenschwund

Osteoporose (Knochenschwund) - es gibt vieles, was Frauen tun können um ihre Knochen zu stärken und so Knochenbrüchen vorzubeugen. Die Harvard Universität hat diese Empfehlungen zusammengestellt:

  1. Gesunde Ernährung -ernähren Sie sich gesund mit Nahrungsmitteln, die knochenstärkende Stoffe enthalten einschließlich Kalium, Magnesium, Phosphor, Kalzium und Vitamin D
  2. Bewegung -versuchen Sie an möglichst vielen Tagen mindestens 30 Minuten die Knochen stärkende Tätigkeiten oder Übungen auszuführen. Sowohl Tätigkeiten, die die Knochen durch Gewicht belasten, wie das Laufen oder schnelles Gehen, als auch Widerstands-Übungen sind förderlich.
  3. Nicht Rauchen -RaucherInnen verlieren schneller Knochensubstanz und und haben ein höheres Risiko sich die Knochen zu brechen
  4. Das eigene Risiko kennen -empfohlen wird zumeist eine Knochendichtemessung für Frauen ab dem 65. Lebensjahr bzw. früher falls Risikofaktoren vorliegen oder Medikamente eingenommen werden müssen, die das Bruch-Risiko erhöhen können.
  5. Medikamente -Frauen jenseits der Wechseljahre, die entweder bereits einen Knochenbruch hatten oder einen Knochendichte (BMD) von -2,5 (T-Wert) oder weniger haben, sollten Medikamente gegen Knochenschwund einnehmen, bei Werten zwischen -2.0 und -2.5 sollte es in Erwägung gezogen werden
  6. Depression -die Forschung hat eine Verbindungen zwischen Depression und Knochen-Verlust gefunden. Zum Beispiel haben Frauen mit schwerern Depressionen eine niedrigere Knochen-Dichte und ein höheren Spiegel von Cortisol, einem Hormon, das in Verbindung mit Knochenschwund steht. Wenn Sie wegen Depression behandelt werden, sollten Sie Ihren Arzt fragen, ob Sie einen BMD-Test machen lassen sollten.
  7. Gesundes Körpergewicht -Untergewicht z.B. ein BMI (Body-Mass-Index) von unter 21 ist ein Risikofaktor für Osteoporose. Wenn Sie während der Wechseljahre Gewicht verlieren, besteht die Gefahr, dass Sie auch Knochendichte verlieren. Vermeiden Sie sehr kalorienarme Diäten und einseitige Diäten, die ganze Gruppen von Nahrungsmitteln aussschließen.
  8. Vermeiden Sie Sturzgefahr -halten Sie Fußböden frei von Stolperstellen und rutschigen Belägen, sorgen Sie dafür, dass Treppen und Eingänge gut beleuchtet sind und montieren Sie (zusätzliche) Griffe an Ihrer Badewanne oder Dusche.

Quelle:
Harvard Women’s Health Watch http://www.health.harvard.edu


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