Archiv der Kategorie ‘Krebs‘

Vitaminpillen/ Nahrungsergänzung - gesund oder gefährlich?

Bei dem riesigen Angebot und Werbung für Nahrungsergänzungsmittel, Vitamin - und Mineralstoffpräparate auf der einen Seite und Nachrichten wie “Lebensgefährliche Vitaminpillen? “fragt sich der Verbraucher und / oder Kranke: “Ersetzt die Brausetablette am Morgen die gesunde Ernährung?” bzw. ” “Bringen mich meine Vitamine um?” Man ist dankbar, wenn man zu dem Thema mal eine weniger aufgeregte, fundierte Meinung hört.

In seinem Artikel : Was ist gesund, wann wirds gefährlich? geht K.H. Krumwiede in der Fachzeitschrift MW-Fortschritte der Medizin” darauf ein:

Zusammengefaßt: allgemein ist die Einnahme zusätzlicher Vitamine unnötig, nur für bestimmte Risikogruppen wie Schwangere, Säuglinge und ältere Menschen kann die Gabe von Vitaminen sinnvoll sein. und - auch Vitamine, gerade in hohen Dosen können unerwünschte Nebenwirkungen haben! Bis zur Förderung von Krebs! Lesen Sie selbst:

Quellen / Links:

K.H. Krumwiede: Was ist gesund, wann wirds gefährlich?(PDF)

Ein bisschen Bauch soll sein

Entwarnung für viele, die nicht schlank sind: Rettungsringe sind gesund!

Aus der Allgäuer Zeitung: “für Millionen Männer und Frauen mit ein paar Kilos zu viel auf den Rippen ist es die Bestätigung des eigenen Lebensgefühls. Die kleinen Rettungsringe an ihrem Körper sind kein Grund für eine Radikaldiät - Im Gegenteil!

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Krebsfrüherkennung - Nutzen überschätzt - fahrlässigen Desinformation?

“Es werden viele Hoffnungen geweckt und viel Geld ausgegeben, aber es fließt wenig Information”, das waren die ersten Worte von Gerd Gigerenzer, Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung bei der Vorstellung seiner europäischen Studie zur Krebsfrüherkennung.

Es ging um diese Fragen: Sind Frauen und Männer ausreichend kompetent, wenn es um die Einschätzung des Nutzens der Krebsfrüherkennung geht? Und zweitens: Wie informieren sie sich? Gefragt wurde nach wie die Frauen Reihenuntersuchungen auf Brustkrebs - das Mammographie-Screening - einschätzen. (mehr…)

Adaptive Krebstherapie - der Krebs als Ökosystem

Beim größten amerikanischen Krebskongress herrschte Ernüchterung. Kaum Fortschritte in den letzten 50 Jahren. Ein ganz neuer Ansatz erweckt aber Hoffnungen.

Eins der vielversprechensten Krebsmedikamente der letzten Jahre wurde in diesem Jahr leider weitgehend entzaubert:Avastin hat sich in großen Studien nicht so bewährt, wie erwartet - und es ist eines der teuersten Mittel überhaupt. Auch allgemein fällt die Bilanz eher ernüchternd aus. Größere Fortschritte hat es trotz zunehmenden Wissens bei fortgeschrittenem Krebs (Metastasen) kaum gegeben. Deshalb wird von einigen Krebsspezialisten der Ausgangspunkt der klassischen Therapie in Frage gestellt, der da lautet, der Krebs muss völlig ausgerottet werden. Der neue Ansatz einer adaptiven Therapie orientiert sich am integrierten Pflanzenschutz(!). Der Krebs als Ökosystem gesehen.

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Prostata-Krebsvorsorge: PSA Test Screening fragwürdig - keine wirklichen Unterschiede bei der Sterblichkeitsrate

Umstrittene Vorsorge II:  Prostata Krebs wird versucht in einem frühen Stadium mittels PSA  Test (Bluttest) zu erkennen. Das wird in vielen Ländern zur Vorsorge empfohlen. Zwei ganz neue Studien verstärken den Zweifel am Sinn dieser Vorsorgemaßnahme.

Im sehr angesehen “The New England Journal of Medicine” sind in der aktuellen Ausgabe gleich zwei Studien zur Effektivität von Reihenuntersuchungen (Screening) zur Vorsorge bei Prostatakrebs erschienen. Es bestätigt sich da sinngemäß, was in “Wir leben gefährlich” bereits festgestellt wurde: Vorsorge bringt im Ganzen nichts, nur mit viel Glück im Einzelfall.  Der Preis ist allerdings hoch: Verunsicherung und Fehldiagnosen. (mehr…)

Wir leben gefährlich - besonders diese Woche.

Eine schwierige Woche für gesundheitsbewußte Menschen ist angebrochen. Gleich beide großen Magazine, SPIEGEL und FOCUS sorgen sich bereits auf dem Titel in großer Schrift um die Gesundheit:”Risiko Vorsorge” und “Tödliches Blutfett Cholesterin” lauten die Schlagzeilen der Titelgeschichten. Da konnte auch der STERN nicht aussen vor bleiben und legt nach mit “Den Schmerz besiegen”. Was ist los?

Vorsorge: Mit guten Argumenten - wie ich finde- kommen im Spiegel (17/2009) Kritiker der um sich greifenden flächendeckenden Vorsorgeuntersuchungen zu Worte. Kurz gesagt geht es darum, dass bei Patienten - aber auch bei Ärzten - der (statistische) Nutzen der Vorsorgeuntersuchungen meist weit überschätzt wird. Und der Nutzen wird selten gegen die Risiken wie Fehldiagnosen, Kunstfehler und deren Folgen abgewogen.

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Ausgeschlafen gegen Brustkrebs

Frauen, die regelmäßig weniger als 6 Stunden pro Nacht schlafen, erhöhen deutlich ihr Risiko an Brustkrebs zu erkranken.

Eine große japanische Untersuchung legt nahe, dass es äusserst gefährlich werden kann “die Kerze von beiden Seiten abzubrennen”. (mehr…)

Schwarzer Hautkrebs - neue Therapie in Sicht

Ein bestimmtes Eiweiß scheint nach neusten Erkenntnissen darüber zu entscheiden, ob aus Hautzellen ein Muttermal oder ein bösartiges Melanom (Schwarzer Hautkrebs) entsteht. Im Laborversuch an Mäusen konnte dieses Protein das Wachstum von Melanomen stoppen.

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Grüner Tee senkt Risiko an Prostatakrebs zu erkranken

Grüner Tee kann das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken um 50% senken, besagt eine neue japanische Studie.

Von den wohltätigen Wirkungen des grünen Tees ist schon viel berichtet worden. Seine Fähigkeit (bis zu einem gewissen Grade) vor Krebs schützen zu können ist aus einer Reihe von Untersuchungen bekannt. (mehr…)

3-D Mamografie senkt die Zahl fälschlich diagnostizierter Brustkrebsfälle um die Hälfte

Noch immer gibt die Mammographie in einer nicht unbeträchtlichen Zahl von Fällen Fehlalarm. Eine neue digitale 3-D Mammogaraphie verbessert die Ergebnisse deutlich.

Die 3-dimensionale Ansicht der inneren Strukturen des Busens reduziertdie Zahl falsch diagnostizierter Geschwülste um die Hälfte im Vergleich zu herkömmlichem Mammographie, wie Forscher auf einem Kongress der Radiologischen Gesellschaft der USA diese Woche berichteten. (mehr…)

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs für Mädchen

Eine neue Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs speziell für junge Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren will die Deutsche Krebshilfe mit der Kampage “Mädchen checken das” fördern.

Den Song „Sing Dein Leben“ zur Kampagne gibt es kostenlos als mp3 und Video auf der Website http://www.maedchen-checken-das.de/ ebenso wie umfangreiche Informationen zum Thema.

Brokkoli stärkt das Immunsystem - gesünder geht es kaum

Immer neue günstige Einflüsse von Brokkoli auf die Gesundheit werden entdeckt. Jetzt hat eine neue Studie erwiesen, dass auch die Immunabwehr durch den Verzehr von Brokkoli gestärkt wird. “Es sind praktisch keine anderen Wirkstoffe bekannt, die beides gleichzeitig bewirken: das Wachstum von Krebszellen blockieren und gleichzeitig das Immunsystem aktivieren” stellt einer der beteiligten Wissenschaftler fest.

Diese Wirkungen gehen von einem Stoff im Brokkoli namens Diindolylmethan (DIM) aus. Neben den schon länger bekannten krebshemmenden Wirkungen hat die neue Studie der Berkley Universität nun gezeigt, dass DIM auch das Immunsystem aktiviert, insbesondere gegen den Angriff von Viren. Die im Tierversuch und im Reagenzglas gefundenen Wirkungen waren mannigfaltig: (mehr…)

Vollkorn schützt vor Darmkrebs - Ballaststoffe hin oder her

Vollkorn Produkte wie Vollkornbrot, Müsli usw. schützen vor Darmkrebs, wie überhaupt gesunde Ernährung. Das ist das Ergebnis vieler Studien. Auch wenn man immer noch nicht genau weiss warum, sollte man es in seiner persönlichen Ernährung berücksichtigen.

Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen, besonders in späteren Lebensjahren. Bis vor einiger Zeit galten Ballaststoffe ziemlich allgemein in der Wissenschaft als wirksamer Schutz bzw. Vorbeugung. (mehr…)

Mit Fett gegen Krebs?

Eine ungewöhnliche Vorstellung: fettreiche, kohlenhydratarme Ernährung könnte gegen Krebs helfen.

In Deutschland laufen dazu jetzt die ersten Studien an, nachdem es Vorarbeiten in USA gegeben hat. (mehr…)

Mit Kaffee und Sport gegen Hautkrebsgefahr

Milchkaffee statt Sonnenmilch? Durch Koffein und Bewegung haben Labormäuse in wesentlich weniger Fällen Hautkrebs entwickelt als ihre Artgenossen, die weder das eine noch das andere machten bzw. verabreicht bekamen.

Die (haarlosen) Mäuse wurden mit der hautkrebsauslösenden UVB-Strahlung bestrahlt. Bei der Gruppe, die Koffein verabreicht bekam und sich dazu viel bewegt hat im Laufrad war der -erwünschte- sogenannte programmierte Zelltod von Zellen im Vorkrebsstadium dramatisch höher als bei den Vergleichsgruppen, die entweder nur Koffein bekamen, sich nur im Laufrad bewegten oder nichts von dem taten. (mehr…)

Letzte Kommentare
    • Gicht: Eine positive Einstellung stärkt unter anderem das eigene Immunsystem sicher stärker als pure Verzweiflung,...
    • mona: na das finde ich ja interessant, mein zahnarzt empfiehlt mir auch immer die nutzung von Zahnseide und die ist...
    • mona: das ist auch ein super artikel, ich versuche nämlich gerade zuzunehmen, weil ich nicht so dünn aussehen will....
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