Neue Behandlung führt zur vollständigen Rückbildung von menschlichen Tumoren in Labormäusen
30. April 2007 | Krebs
Durch eine einfache chemische Modifikation gelang es Forschern die Wirkung des Immunotoxins SS1P wesentlich zu verbessern, so dass zum ersten Mal bei Labormäusen die einmalige Gabe des veränderten SS1P zum Verschwinden der Tumore in den Labormäusen führte.
In einer Untersuchung, die im kommenden Heft von Bioconjugate Chemistry der American Chemical Society veröffentlicht wird, berichten Forscher der Firma Enzon und des Nationalen US Krebsinstitutes von diesem erstmals in dieser Form beobachteten Effekt. Das Immunotoxin SS1P richtet sich gegen Zellen, die das Protein Mesothelin produzieren. SS1P wird gegen Eierstockkrebs, Pankreaskrebs und das Mesotheliom eingesetzt. Durch Modifikation mit Polyethylenglykol (kurz PEG) konnte die erwähnte deutliche Effizienzsteigerung der Behandlung mit SS1P erreicht werden bei gleichzeitig weniger Nebenwirkungen. Die Forscher glauben, dass ein Einsatz beim Menschen möglich sein wird. Die nicht modifizierte Form von SS1P ist derzeit in den USA in der klinischen Erprobung.
Quelle: Medical News
