3-D Mamografie senkt die Zahl fälschlich diagnostizierter Brustkrebsfälle um die Hälfte
30. November 2007 | Krebs
Noch immer gibt die Mammographie in einer nicht unbeträchtlichen Zahl von Fällen Fehlalarm. Eine neue digitale 3-D Mammogaraphie verbessert die Ergebnisse deutlich.
Die 3-dimensionale Ansicht der inneren Strukturen des Busens reduziertdie Zahl falsch diagnostizierter Geschwülste um die Hälfte im Vergleich zu herkömmlichem Mammographie, wie Forscher auf einem Kongress der Radiologischen Gesellschaft der USA diese Woche berichteten. Dazu sind zwei Aufnahmen in einem bestimmten Winkel nötig, aus denen dann das dreidimensionale Bild zusammengesetzt wird. So können Gewebeveränderungen räumlich in verschiedenen Tiefen dargestellt werden, die der zweidimensionalen Mammographie verborgen bleiben. Der breitere Einsatz der Methode könnte vielen Frauen unnötige Angst ersparen und der Gesellschaft Kosten sparen.
Quelle: Reuters
