Ausgeschlafen gegen Brustkrebs
7. November 2008 | Krebs, gesund und attraktiv bleiben
Frauen, die regelmäßig weniger als 6 Stunden pro Nacht schlafen, erhöhen deutlich ihr Risiko an Brustkrebs zu erkranken.
Eine große japanische Untersuchung legt nahe, dass es äusserst gefährlich werden kann “die Kerze von beiden Seiten abzubrennen”. Die Wissenschaftler vermuten, dass zu wenig Schlaf die Produktion von Melatonin stört. Dem Hormon Melatonin wird eine wichtige Rolle im Kampf gegen Krebs zugeschrieben. Nach den neusten Forschungen scheint festzustehen, dass genügend Schlaf eine wichtige Rolle bei der Vorsorge gegen Brustkrebs spielt. Die Wissenschaftler haben hierfür die Lebensgewohnheiten von über 24.000 Frauen über 8 Jahre hinweg verfolgt.
Sie fanden dabei heraus, dass Frauen, die 6 Stunden oder weniger schlafen ein um 62% höheres Risiko haben an Brustkrebs zu erkranken als solche, die 7 Stunden schlafen. Auch wenn wenig Schlaf nicht einer der Hauptrisikofaktoren ist, die sind z.B. Vorerkrankeungen in der Familie und Übergewicht, scheint es klar zu sein, dass genügend Schlaf wichtig ist. Zumal frühere Untersuchungen an Schichtarbeiterinnen ähnliche Ergebnisse erbrachten. Aber nicht nur Frauen können von einer guten Mütze Schlaf profitieren. Bei Männer sinkt das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken um 50%, wenn sie 9 Stunden die Nacht schlafen gegenüber denjenigen, die weniger schlafen. In diesem Sinne: Schlafen Sie gut!     Â
