Mit Atemübungen und Entspannung erfolgreich gegen Asthma
13. Juli 2007 | Therapien
Mit Atemübungen und Entspannungstechniken der “Papworth Methode” (PM) konnten nach einer neu veröffentlichten Studie die Asthma Symptome deutlich verringert werden
Die Papworth Methode wurde in den 60er Jahren am renomierten Papworth Hospital in England entwickelt. Sie besteht aus einer Kombination von Entspannungs- und Atemübungen.
Gefördert werden soll u.a. die Atmung durch die Nase und spezielle Atemtechniken bei Stress. “Bauchatmung” wird dabei der Vorzug vor Brustatmung gegeben. Das Fachblatt Thorax veröffentlichte nun die Ergebnisse einer Studie an Asthma Patienten unter kontrollierten Bedingungen und im Vergleich mit einer Kontrollgruppe. Nach fünf Sitzungen PM zeigten die so unterwiesenen Patienten eine Verbesserung sowohl bie den Asthma Symptomen, wie auch verminderte Angst und Depression. Bei einem weiteren Vergleich blieben diese Besserungen auch nach 12 Monaten noch bestehen. Persönliche Bemerkung: Auch Yoga und Yoga Atmung ist hilfreich.
Quellen / mehr dazu:
Elizabeth A Holloway and Robert West
Integrated breathing and relaxation training (the Papworth Method) for adults with asthma in primary care: a randomised controlled trial
Thorax, Juni 2007
Wikipedia (engl.)
MDR: Asthma

Am 9. Februar 2009 um 14:59 Uhr
Qigong reeller als Schulmedizin bei Asthma
Der Schulmedizin fehlt eine Technik zur Kräftigung der Atmung wie bei den fernöstlichen Kampfsportarten (siehe nur als Beispiel http://www.youtube.com/watch?v=KFkEJf853rM und http://www.youtube.com/watch?v=EEMNzTP4o-o&NR=1). Zwar wird an eine Einstellung der Atmungsmuskeln außerhalb der Lunge mit Aufforderung zu einer größeren Beteiligung des Zwerchfells oft gedacht, mit einer detaillierten physiologischen Begründung hapert es jedoch hier. Dies könnte das Ergebnis eines falschen Verständnisses der Atmung in der Medizin sein.
Hier führt kurzeitiges Surfen am Internet zu einer Erklärung..
Per Google (Such-Wörter stephen-alexander The Circulation System) findet man eine PPT-Datei als anschauliche Erklärung der Atmungspumpe (respiratory pump), die mit dem Power-Point-Viewer gelesen wird. Einmal drin soll man mit der rechten Maustaste die Folie bzw. Slide Nr. 18 ansteuern und dann mit der Maustaste zwischen “weiter” und “zurück” hin und her schalten, damit das Auffüllen und Entleeren des Bauchraumes mit Blut im Takt mit der Atmung vorgeführt wird.
Hiernach findet beim Einatmen ein Zusammendrücken des Bauchraumes mit Beförderung von Blut Richtung Herz aus ihm. Ein solcher Vorgang hat offensichtlich eine große Bedeutung für den Körper. Er kann kaum nur eine zufällige Begleiterscheinung der Einatmung sein.
Diese Darstellung der Atmung bei Prof. Alexander hat viel mehr Ähnlichkeit mit klassischen fernöstlichen Auseinandersetzungen der Atmung als die Beschreibungen in Schulbüchern und einfachen medizinischen Texten, bei denen die Lunge alleine und nicht als Teil der Atmungspumpe beschrieben wird.
Fernöstliche Atemlehren wie Qigong und in den Kampkünsten mit Fixierung auf ein Ausdehnen und Zusammenfallen des Hara, Tanden usw als Bereich etwas unterhalb des Nabels. mit der Einatmung und Ausatmung sind deshalb reeller als die schulmedizinische Ansicht, wonach die Weitung der Bronchien nicht bewusst und nur mit Arzneien gesteuert werden kann.
Insbesondere wäre „Hara, Erdmitte des Menschen, von Karlfried von Dürckheim und „Kraft strahlender Gesundheit“ von dem über 100 Jahr alten Dr. N. Shioya zu empfehlen. Wie andere japanische Autoren betont das Pressen der Atemluft in das Tanden im Bauch.
Für eine Version dieses Textes mit Abbildung, siehe http://www.lrz-muenchen.de/~s3e0101/webserver/webdata/AoB.pdf Richard Friedel
Am 10. Februar 2010 um 14:36 Uhr
Ich musste jahrelang mit Asthma Spray leben und konnte nur sehr wenig und Sport machen. Nun habe ich mich einer Lasertherapie unterzogen und das hat mir endlich geholfen